Montag, 26. Januar 2015

Ian McEwan: Kindeswohl

Der neue McEwan ist für mich das erste Lesehighlight dieses noch sehr jungen Jahres. Ich habe ihn letzte Woche überraschend vom Diogenes Verlag als Rezensionsexemplar bekommen – und bin sehr dankbar dafür, denn ich weiß offen gestanden nicht, ob ich ihn mir selbständig in der Buchhandlung mitgenommen hätte. Und in diesem Fall wäre mir dann ein absolutes Herzensbuch entgangen.

Worum geht es? Der Roman ist in London angesiedelt, wo wir Richterin Fiona Maye kennenlernen, deren Spezialgebiet das Familienrecht ist. Auf ihrem Tisch landet alles vom simplen Sorgerechtsstreit bis hin zu Fällen misshandelter oder verwahrloster Kinder – und zu Beginn des Romans ein Härtefall mit absoluter Dringlichkeit: der 17-jährige Adam ist akut an Leukämie erkrankt. Sein Leben hängt von einer Bluttransfusion ab, die er als Zeuge Jehova jedoch ablehnt. Da Adam allerdings noch nicht volljährig ist, kann er gemäß Gesetz nicht selbst darüber bestimmen, ob die lebenserhaltende Maßnahme durchgeführt werden soll. Diese Entscheidung obliegt nun dem Gericht und Fiona hat nur wenige Stunden Zeit, sie zu fällen. Parallel dazu steht sie in ihrer Ehe vor einem Wendepunkt, der sie ebenso unvermittelt trifft, wie Adams Geschichte.

McEwan hat mit „Kindeswohl“ einen Roman vorgelegt, der keinerlei Anlauf braucht oder erst auf Betriebstemperatur kommen muss: man wird von der ersten Zeile an direkt in die Handlung gezogen und die Seiten fliegen nur so an einem vorbei. Und ehe man es sich versieht, findet man sich in einem Netz unterschiedlichster Fragen wieder, die zwar von der Handlung angestoßen werden, jedoch weit darüber hinaus nachklingen und sich in unterschiedlichste Bereiche des Lebens weiterspinnen lassen: wo befinden sich die Grenzen der Selbstbestimmung, in welchen Fällen obliegt es anderen, über mein eigenes Wohl zu entscheiden – und wem genau? Mir nahestehenden Menschen oder tatsächlich fremden Richtern, für die ich unter Umständen nur ein Name auf einem Papier bin? Wie weit darf eine gewisse Glaubensrichtung mein Leben oder das meines Kindes bestimmen – tatsächlich auch noch dann, wenn es um Leben und Tod geht? Und darf sich ein Gericht wirklich ermessen fühlen, sich über diesen Glauben und die damit einhergehenden Überzeugungen hinweg zu setzen? Wer entscheidet über solche Dinge? Und mit welchem Recht? Und wie geht man als Richter eigentlich damit um, wenn man eine Entscheidung in die eine oder andere Richtung gefällt hat? Zurück zur Tagesordnung? Wo endet die eigene Verantwortung für diesen tiefen Einschnitt, den man im Leben eines anderen verursacht hat?  

„Kindeswohl“ ist ein Buch, das einen auch dann beschäftigt, wenn man es gerade nicht in der Hand hält oder wenn die letzte Seite längst umgeblättert ist. Es reiht sich ein in die zahlreichen Debatten, die in den letzten Monaten rund um Sterbehilfe, selbstbestimmtes Sterben und den Umgang mit einer Medizin, die scheinbar alles möglich machen kann, geführt wurden. McEwan schreibt klar, sehr auf den Punkt und ohne große Sprachspielereien – und ist in dieser Nüchternheit umso eindringlicher. Ich hoffe, dass dieses Buch viele, viele Leser findet und kann es nur jedem ans Herz legen.

Bewertung: 5/5


Dienstag, 20. Januar 2015

Neu im Regal :-)

Am Wochenende hatte ich Post vom Diogenes Verlag im Briefkasten und beim Öffnen des Umschlags lagen zwei der absoluten Highlights des Bücherfrühjahrs vor mir, die ich euch nun kurz vorstellen möchte. Ich finde ja ohnehin, dass Diogenes ein Gütesiegel mit sich herum trägt, von dem man als Büchermensch auch weiß, ohne dass es dick und fett aufs Cover gedruckt ist. Will sagen: sollte man jemals in der Situation sein, am Flughafengate oder Bahnsteig kurz vor knapp festzustellen, dass man – oh Schreck! – vergessen hat, Reiselektüre einzupacken, empfiehlt es sich, in der nächstgelegenen Buchhandlung willkürlich zu einem Diogenes-Buch zu greifen: man wird garantiert einen tollen Roman in der Hand haben, der einem die Reisezeit versüßt und für großes Lesevergnügen sorgt.

Nun also zu meinen beiden Neuzugängen:

Ian McEwan: Kindeswohl
Der neue McEwan steht schon seit gut zwei Wochen in den Buchhandlungen und ich habe auch schon begeisterte Stimmen gehört. Wir begegnen darin Richterin Fiona Maye, deren Spezialgebiet das Familienrecht ist. Ihre Aufgabe fängt also dort an, wo die meisten Romane zu Ende sind: nach dem Happy End, wenn die rosaroten Wolken irgendwann verpufft sind und es um Scheidung und den Streit ums Sorgerecht geht. In ihrer eigenen Ehe ist sie seit über dreißig Jahren glücklich – bis ihr Mann ihr einen schockierenden Vorschlag unterbreitet. Zeitgleich wird sie mit einem Gerichtsfall konfrontiert, bei dem es um den Widerstreit zwischen Religion und Medizin geht und um einen 17-jährigen Jungen, dessen Leben von Fionas Entscheidung abhängt.
Ein Roman, der sicher viel Stoff zum Nachdenken bietet, wie mir bereits die ersten Seiten gezeigt haben – ich wurde sofort in die Handlung reingezogen und freue mich schon aufs Weiterlesen.


Martin Suter: Montechristo  
Ende Februar erscheint der neue Suter und ich freue mich ganz besonders, ihn nun schon vorab lesen zu dürfen. Die Handlung klingt schon einmal sehr vielversprechend: Ein Personenschaden in einem Intercity und zwei zufällig entdeckte Hundertfrankenscheine mit identischer Seriennummer, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Aber bei genauerem Hinsehen bemerkt Videojournalist Jonas Brand schnell, dass es sich dabei nur um die Spitze eines Eisbergs handelt. Was sich daraus entspinnt, ist laut Verlag ein hochspannender Thriller aus der Welt der Banker, Börsenhändler, Journalisten und Politiker.
Bereits mit seinen Allmen-Romanen hat Suter gezeigt, dass ihm das Kriminalistische durchaus liegt, und so erhoffe ich mir auch von „Montechristo“ tolle Lesestunden. 

Montag, 12. Januar 2015

Wohlfühl-Lesezeit

Vielleicht kennt ihr sie auch: diese Tage, an denen man keine Lust hat auf tiefgründige und komplexe Literatur, sondern einfach gut unterhalten werden möchte, in eine Geschichte eintauchen und sich berieseln lassen. Das war bei mir über die Weihnachts- und Neujahrstage der Fall – und so habe ich zu den folgenden beiden Büchern gegriffen:

Amy Silver: Was bleibt, wenn du gehst
Dieser Roman war ein Weihnachtsgeschenk von einer lieben Kollegen, die weiß, wie sehr ich es mag, wenn Menschen in Romanen eingeschneit werden ;-) Das passiert eingangs auch hier, allerdings wird die Handlung der Gegenwart immer mehr durch die Vergangenheit überlagert bzw. durch diese begründet.
Fünf Freunde, die sich seit der Uni kennen und einst zusammen durch dick und dünn gingen, treffen sich in einem Haus in Südfrankreich – mitten in einem Schneesturm, so viel dazu ;-) Hier waren sie früher öfter gemeinsam, bis ein tragischer Unfall alles veränderte und die Freunde auf eine harte Probe stellte. Man erfährt erst nach und nach, was damals wirklich geschah, wie die Zusammenhänge und Hintergründe aussehen. Auch wer in der Clique mit wem auf welche Weise zu tun hat/hatte, wird erst allmählich aufgedeckt. Und obwohl jeder der fünf ein bewegtes Leben und seine ganz individuelle Geschichte hat, kann man die einzelnen Stränge gut auseinanderhalten und der Geschichte super folgen.
Ein unterhaltsamer – wenngleich auch wenig heiterer - Roman über Freundschaften und Beziehungen, die Schwierigkeit, sich selbst und anderen zu verzeihen und die Frage, was man sich eigentlich vom Leben wünscht und wie man seinen Weg darin findet.


Guillaume Musso: Nachricht von dir
Dieser Roman hat sich mir geradezu aufgedrängt. Ich hatte zuvor nichts von Musso gelesen, aber „Nachricht von dir“ begegnete mir gefühlt an jeder Ecke und wurde mir von unterschiedlichen Leuten empfohlen (und dabei unter anderem als „ein Roman, der Haken schlägt wie ein wildes Kaninchen“ angekündigt) – irgendwann siegte die Neugier. Und ich muss sagen: es hat sich gelohnt.
Jonathan aus San Francisco und Madeleine aus Paris stoßen im Getümmel des New Yorker Flughafens zusammen und vertauschen dabei versehentlich ihre Handys. Wir wissen ja alle zu gut, was man so alles auf seinem Smartphone mit sich herumträgt an Fotos, Emails, Nachrichten etc. – und wie verführerisch es sein muss, ein fremdes Handy zu durchstöbern, das einem versehentlich in die Hände fällt. Auch Jonathan und Madeleine können dieser Versuchung nicht widerstehen und werden nun immer weiter in die Vergangenheit des anderen verwickelt – und müssen sich auch ihrer eigenen stellen.
Aus dieser Ausgangssituation könnte sich nun ein wunderbarer Liebesroman entwickeln, und die Covergestaltung könnte das auch leicht suggerieren – aber Musso spinnt stattdessen einen Krimi daraus, der sich an zahlreichen Stellen ganz unvermittelt dreht und wendet und einem keine Chance gibt, irgendetwas selbst vorhersehen zu können. Große Klasse!


Für beide Romane gilt: Klare Leseempfehlung! 

Freitag, 9. Januar 2015

Val McDermid: Northanger Abbey

Vor ein paar Wochen habe ich auf meiner Facebook-Seite bereits über „The Austen Project“ berichtet, für das sechs Romane Jane Austens von zeitgenössischen Schriftstellern in die Gegenwart versetzt werden. Drei sind bereits erschienen: Joanna Trollope hat sich „Sense and Sensibility“ vorgenommen, Alexander McCall Smith kürzlich „Emma“ und Val McDermid versetzte „Northanger Abbey“ in das moderne Edinburgh, wovon ich gleich noch ausführlich berichten werde. Irgendwann dieses Jahr soll Curtis Sittenfeld mit „Pride and Prejudice“ folgen – der Erscheinungstermin wird allerdings immer mal wieder nach hinten verschoben, im Moment ist von Mitte Juli die Rede. Von wem und wann die letzten beiden Bücher erscheinen, ist noch nicht bekannt.

Das Projekt ist nicht unumstritten und in den Feuilletons der englischsprachigen Zeitungen wurde viel darüber geschrieben, wie viel Sinn es macht und ob Austens Romane überhaupt funktionieren, wenn sie in der heutigen Zeit spielen: eine Frau, die Anfang 20 noch nicht verheiratet ist, ist inzwischen alles andere als ungewöhnlich, außerdem ist es nicht mehr üblich, dass Eltern sich um die Verheiratung ihrer Töchter kümmern – ist damit die Ausgangssituation von „Pride and Prejudice“ bereits verpufft?

Auch ich war zunächst etwas skeptisch, als mir eine Kollegin kürzlich „Northanger Abbey“ von Val McDermid auf den Tisch legte. Ich muss dazu sagen, dass die ursprüngliche Version von Austen selbst eigentlich noch vor „Pride and Prejudice“ mein Lieblingsroman ist. Leider ist er recht unbekannt, obwohl er sehr zugänglich, unterhaltsam und leicht lesbar ist. Die Messlatte lag also in meinen Augen sehr hoch – und ich wurde überwiegend positiv überrascht.

Genug der Vorrede, worum geht es? Die 17-jährige Catherine Morland (ja, McDermid hat alle Namen von Jane Austen 1:1 übernommen) lebt im ländlichen Dorset und ist eine wahre Büchernärrin. Vor allem Schauer- und Fantasyromane haben es ihr angetan, in denen versinkt sie stundenlang und fiebert mit den Helden und Heldinnen so sehr mit, dass es ihr darüber hinaus schwer fällt, das Wesen von echten Menschen richtig einzuschätzen.  Um mal ein wenig aus ihrem Trott herauszukommen, wird sie von ihren Nachbarn, den Allens, eingeladen, den August mit ihnen in Edinburgh zu verbringen. McDermid hat Austens Roman, der ursprünglich im englischen Kurort Bath angesiedelt ist, also nach Schottland versetzt – ein super Schachzug, denn dort gibt es jeden August mit dem „Fringe Festival“ und anderen parallel dazu stattfindenden Festivals ähnlich viele Feiern und Anlässe, in der Stadt zusammen zu kommen, wie anno dazumal in Bath. Man ist also viel in der Stadt unterwegs, trifft sich, flaniert durch die Gegend und lernt neue Leute kennen. Sozializing in seiner reinsten Form, wie bei Austen.

Cat Morland taucht nun also gemeinsam mit den Allens in diese Welt ein. Dass die Allens jeden August in Edinburgh sind, hilft ungemein, denn dadurch haben sie schon entsprechende Kontakte und so dauert es nicht lange, bis unsere moderne Cat Morland auf den modernen Henry Tilney trifft und die Verwicklungen ihren Lauf nehmen. Natürlich gibt es auch bei McDermid eine echte Northanger Abbey, die Cat – großer Fan der Twilight-Romane und sonstiger Fantasy-Reihen – irgendwann besuchen darf.

McDermid hat sich nicht nur bei der Benennung und Zeichnung ihrer Charaktere sehr an Austens Vorlage gehalten; auch was die Art der Dialoge angeht, schimmert Austens Schreibweise deutlich durch. Außerdem kommt der Roman gerade zu Anfang mit erstaunlich wenig Dialog aus. Es gibt sehr viele Beschreibungen und detaillierte Beobachtungen, die sich manchmal über Seiten hinziehen und ebenfalls sehr an Austen erinnern. Ich gebe zu: man muss sich ein Stück weit auf dieses Buch einlassen wollen, um Gefallen daran finden zu können, dass Teenager von heute in eine Handlung aus dem beginnenden 19. Jahrhundert versetzt werden.

Ich empfehle den Roman allen Austen-Fans und besonders auch denen, die bisher noch nicht mit ihr in Berührung gekommen sind – am besten in Kombi mit dem Original. Zuerst Austen, und mit ein wenig Abstand McDermid, dann hat man für einige Tage Lesevergnügen gesorgt :-)


Bewertung: 4/5

Sonntag, 4. Januar 2015

Tom Hillenbrand: Tödliche Oliven

Tödliche Oliven“ ist bereits der vierte Fall für Xavier Kieffer, Koch und Gourmet aus Luxemburg. Den ersten, „Teufelsfrucht“, habe ich vor ein paar Jahren regelrecht verschlungen – immer mit etwas Essbarem griffbereit, denn bei Kieffers Touren durch diverse Küchen und Sternerestaurants lief mir regelrecht das Wasser im Mund zusammen. Die beiden nachfolgenden Krimis, „Rotes Gold“ und „Letzte Ernte“ waren zwar okay, konnten mit Hillenbrands Debütroman für mein Empfinden aber dennoch nicht mithalten – ganz anders sieht es mit „Tödliche Oliven“ aus. Mit diesem Krimi kehrt Hillenbrand wieder auf das Niveau von „Teufelsfrucht“ zurück, sowohl was die Spannung und den Plot angeht als auch die Schilderung von allerlei Köstlichkeiten, die Kieffer im Zuge seiner Ermittlungen aufgetischt bekommt.

Worum genau geht es? Einmal im Jahr gönnt sich Xavier Kieffer einen Ausflug nach Italien. Gemeinsam mit seinem Schulfreund, dem Wein- und Ölhändler Alessandro Colao, reist er in die Toskana und fährt einige Tage und Weinproben später mit einem Laster voller Wein und Öl zurück nach Luxemburg. Diesmal wartet Kiefer jedoch vergeblich auf seinen Freund: Alessandro ist bereits Tage zuvor ohne ihn nach Italien aufgebrochen – und seither hat niemand etwas von ihm gehört. Der Koch macht sich auf die Suche. Aber statt Alessandro findet er eine verlassene Mühle, Tanks voll seltsam riechenden Olivenöls und bewaffnete Männer, die gerade Öl in einen Lastwagen pumpen. Hat der Ölhändler krumme Geschäfte getätigt? Kann Kieffer seinen Freund finden, bevor es zu spät ist?

Zum Glück bin ich kein allzu großer Fan von Olivenöl und kann auch den Früchten selbst nur wenig abgewinnen – dadurch konnte ich diesen Krimi relativ entspannt verfolgen (im ersten Fall ging es unter anderem um Käse, da sah die Sache etwas anders aus…). Aber dennoch hat mich der Kern der Handlung nachhaltig bewegt und auch stellenweise sprachlos gemacht. Im Prinzip lässt sich der Ausgangspunkt auf eine ganz einfache Formel herunterbrechen, die Kieffer auf der Suche nach seinem verschwundenen Freund zu hören bekommt: „Wir Italiener lieben unser Öl. Wir konsumieren 600 000 Tonnen im Jahr. Das Problem: wir produzieren nur 300 000.“

Rechnet man dann noch hinzu, wie viele Tonnen angeblich echten italienischen Olivenöls in den Supermärkten außerhalb Italiens herumstehen, kann man sich schon von alleine denken, dass irgendwas faul sein muss. Und je tiefer Kieffer bohrt, desto mehr stinkt die Sache dann auch zum Himmel: wir erfahren, dass so manches Olivenöl seine schöne Farbe nicht von den Früchten, sondern alleine im Chemielabor erhält oder so lange mit Soja- und Haselnussöl gestreckt wurde, dass Olivenrückstände nur noch mikroskopisch zu erkennen sind. Und natürlich – wir sind ja schließlich in Italien – hat auch die Mafia ihre Finger im Spiel.

Wie genau Alessandro nun in die Sache verwickelt ist und welche dubiosen Geschäfte sich mit dem schillernden Öl noch so veranstalten lassen, sei an dieser Stelle natürlich nicht verraten. Es selbst nachzulesen, lohnt sich aber auf jeden Fall. Tom Hillenbrand ist dafür bekannt, dass in seinen Krimis eine Menge gründliche Recherchearbeit steckt, und so dürfte auch in „Tödliche Oliven“ mehr als nur ein Funke Wahrheit stecken. Ein toller Krimi, der einem die Augen öffnet und zum Nachdenken anregt – und uns neben einer spannenden Handlung auch noch viel italienische Esskultur serviert. Klare Leseempfehlung!


Bewertung: 5/5